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- Allgemeine Geschäftsbedingungen | BAUKOPP Baumarkt
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) § 1 Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen der Baukopp GmbH mit Sitz in Werder an der Havel (nachfolgend „Anbieter“) und Kunden in den vom Anbieter betriebenen Märkten geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. § 2 Begriffsbestimmungen Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). § 3 Vertragsschluss Der Vertrag kommt durch Übergabe der Ware an der Kasse und Zahlung des Kaufpreises zustande. Produktdarstellungen, Auszeichnungen und Werbung stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots durch den Kunden. § 4 Preise und Zahlung Alle Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Der Anbieter kann bestimmten Kunden nach eigenem Ermessen den Kauf auf Rechnung gewähren. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Die Entscheidung kann jederzeit widerrufen werden. Bei Rechnungskauf ist der Rechnungsbetrag sofort nach Zugang der Rechnung ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der Kunde bestätigt den Empfang der Ware durch Unterschrift auf dem Lieferschein. Dieser dient als Nachweis der Übergabe. § 5 Eigentumsvorbehalt Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters. Bei Unternehmern gilt der Eigentumsvorbehalt bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung. § 6 Gewährleistung Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche zwei Jahre ab Übergabe der Ware. Für Unternehmer beträgt die Verjährungsfrist ein Jahr ab Übergabe der Ware, sofern der Mangel nicht arglistig verschwiegen wurde. Unternehmer sind verpflichtet, die Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und erkennbare Mängel unverzüglich anzuzeigen (§ 377 HGB). Normale Abnutzung, gebrauchsbedingter Verschleiß sowie typische Leistungsabnahmen von Verbrauchsteilen stellen keinen Mangel dar. § 7 Rückgabe mängelfreier Ware Eine Rücknahme mangelfreier Ware erfolgt ausschließlich freiwillig und ohne Rechtsanspruch. Gesetzliche Gewährleistungsrechte bleiben hiervon unberührt. Voraussetzung ist die Vorlage des Originalkaufbelegs und ein wiederverkaufsfähiger Zustand der Ware. § 8 Haftung Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung haftet der Anbieter nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung ausgeschlossen. § 9 Beratung und Verwendung der Ware Anwendungstechnische Hinweise und Beratungen erfolgen nach bestem Wissen, stellen jedoch keine Garantie für einen bestimmten Erfolg dar. Der Kunde ist verpflichtet, die Eignung der Ware für den vorgesehenen Verwendungszweck selbst zu prüfen. § 10 Sonderanfertigungen und Zuschnitte Für individuell angefertigte oder zugeschnittene Ware ist eine Rückgabe ausgeschlossen, sofern kein Mangel vorliegt. § 11 Gefahrübergang Mit Übergabe der Ware an den Kunden geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung auf den Kunden über. § 12 Datenschutz Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten sind in der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters enthalten und im Markt sowie auf der Webseite jederzeit einsehbar. § 13 Entsorgungshinweise Batterien, Leuchtmittel, Altöl sowie Elektroaltgeräte können im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften im Markt zurückgegeben werden. § 14 Pfandregelung für Batterien und Gasflaschen Für bestimmte Produkte wird ein gesetzlich oder handelsüblich vorgesehenes Pfand erhoben (z. B. Fahrzeugbatterien, Gasflaschen). Das Pfand wird beim Kauf zusätzlich zum Warenpreis berechnet. Bei Rückgabe einer entsprechenden Altbatterie oder einer gleichartigen Gasflasche wird das Pfand gemäß den gesetzlichen Bestimmungen erstattet. Die Rückgabe erfolgt während der üblichen Geschäftszeiten im Markt. Voraussetzung für die Erstattung ist die Rückgabe einer dem ausgegebenen Pfandartikel entsprechenden Einheit. § 15 Salvatorische Klausel Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.
- Elektroartikel und Leuchten | BAUKOPP Baumarkt
< Zurück Leuchten und Strahler Leuchtmittel Sonstiges Kabelkanäle und Kabelbinder Klemmen und Isolierungen SAT/TV LED-Röhren Schalterserien und Dimmer Sicherungsautomaten und Sicherungen Zeitschaltuhren Netzwerk LED Leuchtmittel Kabel & Leitungen Stecker und Verlängerungen Brand- und Bewegungsmelder Audio
- Erden und Dünger | BAUKOPP Baumarkt
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- Gartenbewässerung im Sommer: Intelligente Systeme für mehr Effizienz | BAUKOPP Baumarkt
< Zurück Gartenbewässerung im Sommer: Intelligente Systeme für mehr Effizienz In den Sommermonaten ist eine zuverlässige Bewässerung im Garten unerlässlich. Hohe Temperaturen und längere Trockenperioden setzen Pflanzen unter Stress. Wer effizient und nachhaltig gießen möchte, sollte über den Einsatz moderner Bewässerungssysteme nachdenken. In diesem Beitrag stellen wir verschiedene Möglichkeiten vor und geben praktische Tipps für die Umsetzung. 1. Grundlagen der effizienten Bewässerung Pflanzen benötigen unterschiedlich viel Wasser – je nach Art, Standort und Bodenbeschaffenheit. Wichtig ist es, nicht zu oft, aber dafür durchdringend zu gießen. Die beste Zeit für die Bewässerung ist der frühe Morgen oder der späte Abend, um Verdunstung zu minimieren. Ziel ist es, die Wurzeln mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, ohne Wasser zu verschwenden. 2. Automatische Systeme: Zeitschaltuhren und Sensoren Bewässerungsanlagen mit Zeitschaltuhren sorgen für regelmäßige Wasserzufuhr – auch dann, wenn niemand zu Hause ist. Noch effizienter sind Systeme mit Feuchtigkeitssensoren: Diese messen den tatsächlichen Wasserbedarf im Boden und steuern die Bewässerung bedarfsgerecht. Besonders praktisch sind smarte Steuerungen per App, mit denen sich Zeitpläne und Wassermengen individuell einstellen lassen. 3. Tropfbewässerung: gezielt und wassersparend Die Tropfbewässerung eignet sich ideal für Beete, Hecken oder Pflanzreihen. Dabei wird das Wasser direkt an die Wurzeln geleitet – langsam und verlustarm. Durch das gezielte Gießen bleibt der Boden locker, die Verdunstung wird reduziert und das Wachstum gefördert. Auch für Balkonkästen oder Hochbeete ist diese Methode hervorragend geeignet. 4. Regenwasser nutzen: Zisternen und Regentonnen Um Trinkwasser zu sparen, bietet sich die Sammlung von Regenwasser an. Mit einer einfachen Tonne oder einer unterirdischen Zisterne lässt sich ein Vorrat anlegen, der über Pumpen oder Schläuche in die Bewässerung eingebunden werden kann. Wichtig ist ein Filter, um Laub und Schmutz fernzuhalten. So wird aus Regen eine wertvolle Ressource für den Garten. 5. Tipps zur Planung und Umsetzung Bei der Planung sollte die Fläche des Gartens, die Anzahl der Pflanzenzonen und die Wasserquelle berücksichtigt werden. Viele Systeme lassen sich modular erweitern – so kann klein begonnen und bei Bedarf aufgerüstet werden. Im Fachhandel oder Baumarkt gibt es inzwischen Komplettsets für unterschiedliche Gartengrößen, die auch für Einsteiger leicht zu installieren sind. Fazit: Gut geplant ist halb gegossen Mit einem intelligenten Bewässerungssystem wird der Garten nicht nur zuverlässig versorgt, sondern auch der Wasserverbrauch reduziert. Wer auf Technik setzt, spart Zeit, schont Ressourcen und unterstützt das gesunde Wachstum seiner Pflanzen – gerade in den heißen Sommermonaten ein echter Vorteil.
- Eisenwaren | BAUKOPP Baumarkt
< Zurück Spezialschrauben Pfostenträger und Einschlaghülsen Ketten, Seile und Zubehör Beschläge Tür & Fenster Vorhängeschlösser Rollen und Räder Schrauben Edelstahl Edelstahl Kleineisenteile Schienen, Träger und Konsolen Profilzylinder Briefkästen Regalsystem Metall Winkel und Balkenschuhe Gewindestangen Aluminium-Profile und Bleche Einsteckschlösser Möbelbeschläge Nägel und Schrauben
- Dachrinnen reinigen und auf den Winter vorbereiten | BAUKOPP Baumarkt
< Zurück Dachrinnen reinigen und auf den Winter vorbereiten Die Reinigung der Dachrinnen ist eine wichtige Maßnahme im Herbst, um das Haus vor möglichen Wasserschäden im Winter zu schützen. Verstopfte Dachrinnen können dazu führen, dass Regenwasser nicht richtig abfließt, was zu Überläufen und Schäden an Fassade und Fundament führen kann. Hier sind einige Schritte, um die Dachrinne im Oktober gründlich zu reinigen und auf den Winter vorzubereiten. 1. Wann und warum die Dachrinnenreinigung im Herbst? Im Herbst fällt besonders viel Laub, das in die Dachrinne gelangt und diese verstopfen kann. Auch kleine Äste, Moos und andere Schmutzpartikel sammeln sich dort an. Eine Reinigung vor dem Winter sorgt dafür, dass Regen- und Schmelzwasser ungehindert abfließen können und schützt vor teuren Wasserschäden. 2. Schritte zur Reinigung der Dachrinne Vorbereitung: Stellen Sie sicher, dass Sie eine stabile Leiter verwenden, die fest steht. Tragen Sie Handschuhe, um sich vor scharfkantigen Gegenständen in der Dachrinne zu schützen. Groben Schmutz entfernen: Beginnen Sie damit, größere Laubansammlungen, Äste und Schmutz manuell aus der Dachrinne zu entfernen. Ein kleiner Handbesen oder eine spezielle Dachrinnen-Schaufel kann dabei hilfreich sein. Feinreinigung: Nach dem Entfernen des groben Schmutzes sollten Sie die Rinne mit Wasser ausspülen, um feinen Schmutz und kleine Rückstände wegzuspülen. Ein Gartenschlauch eignet sich gut dafür. Abflüsse überprüfen: Stellen Sie sicher, dass die Fallrohre nicht verstopft sind. Verwenden Sie gegebenenfalls eine Rohrreinigungsspirale, um blockierte Stellen freizulegen. 3. Vorbeugende Maßnahmen für den Winter Dachrinnenschutz installieren: Ein Dachrinnengitter oder -schutz verhindert, dass Laub und Schmutz in die Dachrinne gelangen. Dies kann die Wartungsintervalle deutlich verlängern. Prüfung auf Schäden: Überprüfen Sie die Dachrinne auf Risse, Undichtigkeiten oder lose Halterungen. Reparaturen sollten noch vor dem ersten Frost durchgeführt werden, um größeren Schäden vorzubeugen. Eisbildung vermeiden: Wenn sich an besonders kalten Tagen Eis in der Dachrinne bildet, kann dies zu Blockaden führen. Dachrinnenheizungen sind eine Möglichkeit, um Eisbildung zu verhindern. Die Reinigung der Dachrinnen im Herbst ist eine einfache, aber wirksame Maßnahme, um das Haus vor Schäden durch Wasser und Eis zu schützen. Mit den richtigen Vorbereitungen und vorbeugenden Maßnahmen kann man sich sicher sein, dass die Dachrinnen den Winter gut überstehen.
- Löten und Schweißen | BAUKOPP Baumarkt
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- Der Garten erwacht: Boden richtig vorbereiten für eine erfolgreiche Saison | BAUKOPP Baumarkt
< Zurück Der Garten erwacht: Boden richtig vorbereiten für eine erfolgreiche Saison Der Frühling ist da – höchste Zeit, dem Garten neuen Schwung zu verleihen. Wer im April mit der richtigen Bodenvorbereitung beginnt, legt das Fundament für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte. Ob Gemüsebeet, Staudenrabatte oder Rasenfläche: Ein gut vorbereiteter Boden ist die halbe Miete. In diesem Ratgeber zeigen wir, worauf es jetzt ankommt – von der Bodenanalyse über das Auflockern bis hin zur Auswahl des richtigen Werkzeugs. 1. Bodenanalyse: Wissen, womit man arbeitet Bevor der Spaten in die Erde geht, lohnt sich ein Blick auf die Qualität des Bodens. Eine einfache Bodenanalyse lässt sich mit Testsets aus dem Baumarkt oder dem Gartencenter selbst durchführen. Sie geben Aufschluss über den pH-Wert sowie den Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kalium – den wichtigsten Pflanzennährstoffen. Idealwerte: Für die meisten Gemüsepflanzen liegt der pH-Wert idealerweise zwischen 6,0 und 7,0. Anzeichen für Mangel: Gelbliche Blätter oder kümmerliches Wachstum deuten oft auf Nährstoffmangel hin. Wer es genauer wissen möchte, kann Bodenproben auch an ein Labor senden – gerade bei Neuanlagen oder problematischen Böden ist das eine sinnvolle Investition. 2. Auflockern, entfernen, durchlüften : Ein verdichteter Boden hemmt das Wurzelwachstum und staut Wasser. Daher sollte der Boden zunächst gründlich aufgelockert werden – am besten an einem trockenen, frostfreien Tag. Leichte Böden (z. B. Sandböden) lassen sich gut mit einer Grabegabel oder einem Sauzahn durchziehen. Schwere Böden (Lehm, Ton) profitieren von tiefem Umgraben und dem Einarbeiten von Sand oder Kompost. Alte Pflanzenreste, Unkraut und Steine sollten dabei entfernt werden. Wer Regenwürmer findet: unbedingt im Boden lassen – sie sind hervorragende Bodenverbesserer. 3. Düngen und verbessern : Ein ausgelaugter Boden braucht neue Nährstoffe. Dabei gilt: weniger ist oft mehr – vor allem bei mineralischen Düngern. Kompost: Ideal als Grunddüngung für Gemüse- und Blumenbeete. Hornspäne oder organischer Volldünger: Wirken langsam und schonen das Bodenleben. Kalken: Nur bei zu sauren Böden – vorher unbedingt pH-Wert prüfen. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Laub schützt zusätzlich vor Austrocknung und Erosion. 4. Werkzeugwahl: Effizient und rückenschonend Für die Bodenbearbeitung ist das richtige Werkzeug entscheidend. Je nach Bodenart und Fläche sind folgende Geräte empfehlenswert: Spaten: Für schwere Arbeiten wie Umgraben und Kantenstechen. Grabegabel oder Sauzahn: Für schonendes Lockern, ideal bei humosen oder sandigen Böden. Krail oder Kultivator: Für die flache Bodenbearbeitung und das Einarbeiten von Dünger. Rechen: Zum Einebnen der Erde und Entfernen von Steinen. Tipp: Werkzeuge mit ergonomisch geformten Griffen und der passenden Länge schonen Rücken und Gelenke – besonders bei größeren Flächen. Fazit: Gut vorbereitet ist halb gegärtnert Ein gesunder, lockerer und nährstoffreicher Boden ist die Grundlage für alle gärtnerischen Erfolge. Wer sich im April Zeit für die Bodenvorbereitung nimmt, erspart sich später viele Probleme mit kränkelnden Pflanzen oder schlechter Ernte. Mit etwas Beobachtung, der passenden Pflege und dem richtigen Werkzeug wird aus jeder Fläche fruchtbarer Gartenboden.
- Wissenswertes | BAUKOPP Baumarkt
Wissenswertes: Entdecken Sie wechselnde Tipps und Ratgeberartikel zu Haus, Garten und Bau. Praktische Anleitungen, wertvolle Hinweise und hilfreiche Informationen – immer aktuell und direkt umsetzbar. Winterfütterung von Wildvögeln – Tipps für eine artgerechte Fütterung Im Winter stehen Wildvögeln nur begrenzt natürliche Nahrungsquellen zur Verfügung. Schnee und Frost erschweren die Nahrungssuche erheblich. Mit einer geeigneten Fütterung kann ihnen geholfen werden, diese harte Zeit zu überstehen. Dabei sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten, damit die Unterstützung wirklich artgerecht und hilfreich ist. Wann mit der Fütterung beginnen? Mit der Fütterung sollte begonnen werden, sobald Schnee und Frost die natürliche Nahrungssuche einschränken. In schneereichen Regionen oder bei langanhaltenden Frostperioden kann dies bereits im Spätherbst der Fall sein. Geeignete Futterarten Um den unterschiedlichen Vorlieben der Vögel gerecht zu werden, sollte abwechslungsreiches Futter bereitgestellt werden: Körnerfutter: Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Hanfsamen oder Erdnüsse (ungesalzen) eignen sich besonders für Körnerfresser wie Meisen und Finken. Weichfutter: Rosinen, kleingeschnittenes Obst oder ungeschwefelte Trockenfrüchte sind ideal für Weichfutterfresser wie Amseln, Rotkehlchen und Stare. Fettfutter: Fertige Meisenknödel oder selbst hergestellte Fettmischungen aus Kokosfett und Körnern spenden Energie an kalten Tagen. Wichtig: Kein gewürztes, gesalzenes oder schimmliges Futter verwenden! Brot ist ebenfalls ungeeignet, da es im Vogelmagen aufquillt und schwer verdaulich ist. Der richtige Futterplatz Der Standort der Futterstelle ist entscheidend, um die Vögel vor Fressfeinden und Witterungseinflüssen zu schützen: Geschützter Platz: Hängen Sie Futterspender oder Meisenknödel so auf, dass Katzen und andere Tiere keine Gefahr darstellen. Trocken und sauber: Die Futterstelle sollte vor Regen und Schnee geschützt sein, damit das Futter nicht verdirbt. Überdachte Futterhäuser oder spezielle Futtersilos sind ideal. Abstand zu Fenstern: Um Kollisionen zu vermeiden, sollte ein Abstand von mindestens zwei Metern zu großen Fensterscheiben eingehalten werden. Hygiene beachten Regelmäßige Reinigung der Futterstelle ist wichtig, um die Übertragung von Krankheiten zu verhindern: Futterhäuser einmal pro Woche mit heißem Wasser ausspülen und gut trocknen lassen. Reste von verdorbenem oder feuchtem Futter sofort entfernen. Handschuhe bei der Reinigung tragen, um die eigene Gesundheit zu schützen. Zusätzliche Unterstützung für Wildvögel Neben der Fütterung gibt es weitere Maßnahmen, um Vögel im Winter zu unterstützen: Wasser bereitstellen: An frostfreien Tagen können flache Schalen mit frischem Wasser aufgestellt werden. Dies hilft den Vögeln, ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken. Nistkästen reinigen: Gereinigte Nistkästen bieten Vögeln Schutz vor Kälte und Fressfeinden. Fazit Die Winterfütterung von Wildvögeln ist eine wertvolle Hilfe, wenn sie richtig durchgeführt wird. Mit einer abwechslungsreichen Futtermischung, einer sauberen Futterstelle und einem geschützten Standort wird die kalte Jahreszeit für die heimischen Vogelarten ein Stück leichter. Gleichzeitig bereitet die Beobachtung der gefiederten Gäste große Freude und bringt Leben in den winterlichen Garten.

